Konzept

Beteligte Institutionen
Konzept

Das Netzwerk Lebenszyklusdaten aus und für Wissenschaft, Industrie, Politik, Behörden, Verbraucherberatung und Umweltverbänden enthält drei strukturelle Bereiche (Abbildung 1):

  • Wissenschaftliche Grundlagen und Kooperation der am Netzwerk beteiligten Wissenschaftler bzw. wissenschaftlichen Einrichtungen über einen wissenschaftlichen Koordinationskreis,
  • ein Datenpool für Wissenschaft und Wirtschaft,
  • ein Web-Portal am Forschungszentrum Karlsruhe für Information und Kommunikation innerhalb des Netzwerks und für Interessierte.
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Grundlagen / wissenschaftliche Partner

Die Thematik der Lebenszyklusanalyse ist ein außerordentlich interdisziplinäres Wissenschaftsfeld. Charakteristisch für die beteiligten Einrichtungen ist deshalb ein breites Spektrum der beschäftigten Wissenschaftler und somit der vorhandenen Kompetenzen.
Die wissenschaftlichen Teilnehmer am Netzwerk verfügen alle über langjährige Erfahrung im Bereich von Lebenszyklusanalysen und stellen in ihrer Gesamtheit die Mehrheit der Experten in der deutschen Forschungslandschaft. So sind einerseits Forschergruppen mit spezieller Expertise zu den Themen (z.B. Energieerzeugung) und Entwickler von Lebenszyklusdatenbanken sowie andererseits Nutzer von Daten und Werkzeugen aus sehr unterschiedlichen Anwendungsgebieten (z.B. Baubereich, Produktentwicklung) vertreten. Beide Seiten bilden zudem bedeutende Wirtschaftssektoren in den einzelnen Themen ab.
Hinsichtlich der beteiligten wissenschaftlichen Interessensgruppen arbeiten HGF-Zentren vernetzt mit Fachhochschulen, Universitäten, den Sonderforschungsbereichen 392 und 525 sowie außeruniversitären Einrichtungen mit ausgeprägten Forschungsinteressen.
Besonders hervorzuheben ist die aktive Beteiligung von marktführenden Datenbereitstellern und Tool-Entwicklern, die ihre langjährigen Erfahrungen mit Lebenszyklusdaten und dem Dialog mit einzelnen Akteursgruppen in das Netzwerk einbringen.

Wissenschaftlicher Koordinationskreis

Die wissenschaftlich zu bearbeitenden Themen werden von einem federführenden Wissenschaftler („Koordinator“) vertreten, der die Arbeiten der beteiligten Partner innerhalb seines Themas koordiniert. Die Koordinatoren aller Themen sind zusammengefasst im wissenschaftlichen Koordinationskreis des Netzwerks. Dieses Gremium koordiniert die themenübergreifenden Arbeiten des Netzwerks Lebenszyklusdaten sowie die Abwicklung der Arbeitsprogramme im Hinblick auf die Meilensteine zur Einrichtung des Datenpools.

Geschäftsstelle
Die Geschäftsstelle des Netzwerks Lebenszyklusdaten ist am Forschungszentrum Karlsruhe angesiedelt. Der wissenschaftliche Leiter der Geschäftsstelle hat die folgenden Aufgaben:
  • Begleitung der Arbeiten des Netzwerks und Identifikation von Abstimmungsbedarf
  • Inhaltliche Vorbereitung, Leitung und Nachbereitung (Protokoll) von Sitzungen des wissenschaftlichen Koordinationskreises
  • Koordinierung der inhaltlichen Projektentwicklung und gemeinsamen Projektakquisition von Teilnehmern des Netzwerks
  • Inhaltliche Gestaltung des Web-Portals und Betreuung der Informationsdienste
  • Organisation von Doktorandenseminaren
  • Organisation von Workshops, die dem wissenschaftlichen Austausch von Ergebnissen und der Profilierung des Netzwerks dienen.
Datenpool

Der Aufbau des Datenpools wird orientiert an bestehenden und in der Praxis relevanten Datenformaten, um die Vernetzung mit bereits existierenden Datenbeständen möglichst einfach und effizient zu gestalten und somit die maximale Verbreitung in der Praxis zu unterstützen. Zudem soll ermöglicht werden, dass vorhandene Austauschformate und öffentlich zugängliche Datenbestände parallel oder subsequent zu den Arbeiten im Netzwerk in der Informationsinfrastruktur abgebildet werden. Deshalb werden in der Anfangsphase des Vorhabens im Arbeitskreis Methodik Formate und Funktionalitäten festgelegt, die eine breite und effiziente Vernetzung der Datenbank mit parallelen Aktivitäten unterstützen und gleichzeitig die Weiterentwicklungen ermöglichen.

Webportal

Die anspuchsvolle Struktur des Netzwerks erfordert eine effiziente technische Unterstützung von Information und Kommunikation. Dabei kommt dem Web-Portal eine zentrale Stellung zu. Dieses Web-Portal wird auf die Bedürfnisse des Netzwerks angepasst und implementiert. Neben den traditionellen Möglichkeiten der Informationsbereitstellung sind moderne Arbeitstechniken des e-Workings fester Bestandteil der Infrastruktur. Dazu zählen Diskussionsforen und virtuelle Arbeitstreffen sowie strukturierte Informations- und Organisationsdienste.